Kunst und Natur in Darup
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Anthony William über den Epstein-Barr-Virus

 

Ausschnitte aus dem Buch "Mediale Medizin" von Anthony William

 

"Es gibt unterschiedliche Virenstämme, die aus der Familie der Herpesviren hervorgehen, die bekanntesten heißen Humanes Herpes Virus, Varizella Zoster Virus, Herpes Simplex Virus und Epstein-Barr Virus. Jeder dieser Stämme hat seit Anfang des neunzehnten Jahrhunderts viele verschiedene Formen seiner Art entwickelt, die sich in unterschiedlichster Weise (harmlos bis aggressiv) zeigen können. Der Epstein-Barr Virus durchläuft vier Phasen. Wenn man diese versteht und im eigenen Krankheitsverlauf viele Stimmigkeiten erkennt, kann man daraus den Weg aus der Asche finden und sich daraus wie ein Phönix erheben.

 

Epstein-Barr Virus Phase 1

Wenn Sie das EBV aufnehmen, geht es zunächst durch eine latente Periode, während der es im Blutstrom zirkuliert und nichts weiter macht, als sich langsam zu vermehren. Dabei wartet es auf die Gelegenheit, eine akute Infektion zu lancieren.

Solch eine Gelegenheit kann durch emotionale Stresszeiten, fehlendes Zink oder Vit B12, hormonelle Umstellungen oder wochenlange physische Verausgabung ohne Erholung geschaffen werden. Anschließend haben Sie womöglich eine Reihe von grippeähnlichen Beschwerden mit Schmerzen und Depressionen. In diesem Fall nutzt EBV keine Schwäche aus, sondern die Tatsache, dass Hormone eine wunderbare Nahrungsquelle sind – in ihrer Menge stellen sie einen regelrechten Auslöser dar. Die Hormonschübe sind für das Virus wie Spinat für Popeye.

EBV ist unfassbar geduldig. Die Phase 1 des langsamen Aufbaus, des Sich Rüstens und des Wartens auf die gute Gelegenheit kann Wochen, Monate oder mehr als zehn Jahre dauern, was von einer Reihe Faktoren abhängt. Besonders verletzlich ist das Virus in der Phase 1. Dann ist es auch noch nicht nachweisbar und ruft keine Symptome hervor, weshalb man zumeist nichts dagegen unternimmt.

 

Epstein-Barr Virus Phase 2

Am Ende der Phase 1 ist das Virus bereit, die Schlacht im Körper zu schlagen. Das ist der Zeitpunkt; wenn sich EBV als Pfeiffer`sches Drüsenfieber bemerkbar macht. Einige Mediziner ahnen nicht, dass das Pfeiffer`sche Drüsenfieber die Phase 2 einer EBV-Infektion darstellt. In dieser Phase ist im Übrigen das Virus am stärksten ansteckend. Deshalb ist es ratsam, den Kontakt mit Blut, Speichel oder anderen Körperflüssigkeiten eines Erkrankten zu meiden oder andere vor Ihren Körperflüssigkeiten zu schützen, falls Sie das Fieber haben.

In dieser zweiten Phase zieht das Immunsystem in den Krieg gegen das Virus. Es sendet Wächterzellen aus, die das Virus mit einem Marker als Eindringling kennzeichnen. Danach sendet es Killerzellen aus, die wie Soldaten die markierten Zellen aufspüren und abtöten. So kraftvoll arbeitet das Immunsystem zu Ihrer Verteidigung. Wie sehr die Schlacht wütet, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch, weil jeder anders reagiert; es liegt aber auch am EBV-Stamm oder an der Unterart. Pfeiffer`sches Drüsenfieber kann eine Woche dauern und mit leichtem Halsweh und Müdigkeit einhergehen, wobei Sie wahrscheinlich davon gar nichts richtig mitbekommen. Doch kann es Sie auch voll erwischen mit Abgeschlagenheit, Halsschmerzen, Kopfweh, Ausschlag und noch mehr, was sich monatelang hinziehen kann. Hier stehen die Chancen gut, dass Sie zum Arzt gehen und einen Bluttest machen, der Pfeiffer`sches Drüsenfieber und das Virus nachweist.

 

In dieser Phase nun sucht sich EBV ein richtiges Zuhause, indem es ein oder mehrere innere Organe besiedelt – typischerweise die Leber und/oder die Milz. EBV schätzt diese Organe, weil sich Quecksilber, Dioxine und andere Gifte vorzugsweise hier anreichern. Diese lassen das Virus gedeihen.

Eine andere wenig bekannte Tatsache ist, dass EBV einen guten Freund hat, und zwar das Bakterium Streptococcus. In solchen Fällen hat es Ihr Körper also nicht nur mit einem Virus, sondern auch mit Bakterien zu tun, die das Immunsystem ebenfalls beanspruchen und ihre ganz eigenen Symptome verursachen. Streptococcus ist die Koinfektion Nummer 1 bei Epstein-Barr.

Während der zweiten Phase wandert Streptococcus nach oben und führt dort zu eitrigen Mandeln und infiziert die Nasennebenhöhlen, Nase und Mund. Auch wandert es nach unten und führt dort zu Infektionen der Harnwege, der Scheide, der Nieren oder der Blase, wo es am Ende zu einer Blasenentzündung kommt.

 

Epstein-Barr Virus Phase 3

Wenn das Virus die Leber, die Milz oder andere Organe befallen hat, richtet es sich dort ein. Von nun an findet der Doktor beim Test auf Epstein-Barr Antikörper und interpretiert diese als Vorhandensein einer durchlaufenen Infektion, eben als Pfeiffer`sches Drüsenfieber. Einen Erregernachweis im Blut gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Die Verwirrung in diesem Zusammenhang ist einer der größten Fehler in der Geschichte der Medizin, weil dadurch das Virus durchschlüpfen konnte. Wenn Sie daher nicht schon die im Buch beschriebenen Maßnahmen ergriffen haben, um das Virus zu eliminieren, dann ist es noch am Leben und ruft immer neue Symptome hervor … unter Umgehung aller Tests. Das liegt daran, dass es in Leber, Milz und anderswo ruht und es noch keine Methode gibt, um das nachzuweisen.

Während sich das Virus unentdeckt in den Organen versteckt, nimmt Ihr Körper an, er habe den Krieg gewonnen und der Angreifer sei zerstört worden. Das Immunsystem kehrt wieder zum Normalbetrieb zurück, das Pfeiffer`sche Drüsenfieber ist rückläufig, und der Arzt schreibt Sie gesund.

Doch unglücklicherweise hat die Reise des Epstein-Barr Virus im Köper nun gerade erst begonnen. Wenn Sie eine typische Variante von EBV aufweisen, dann hält es sich wahrscheinlich jahrzehntelang in den inneren Organen auf, ohne dass Sie das bemerken. Handelt es sich jedoch um eine besonders aggressive Unterart, dann kann es selbst noch in der Latenz zu ernsthaften Problemen kommen. Zum Beispiel kann sich das Virus tief in Leber und Milz eingraben, wo es für Entzündungen und Vergrößerungen der Organe sorgt. Und noch mal: Denken Sie daran, dass die meisten Ärzte keinen Zusammenhang herstellen zwischen der durchlaufenen EBV-Infektion und der momentanen Aktivität in den Organen.

Darüber hinaus bildet das Virus dreierlei Gift:

- Es sondert toxische Abfälle ab, sogenannte virale Nebenprodukte.

- Beim Absterben hinterlässt es eine ebenfalls toxisch wirkende Hülle.

- Beide Gifte zusammen können Neurotoxine bilden, die Nervenfunktionen stören und das Immunsystem irritieren.

 

Epstein-Barr Virus Phase 4

Die lytische Phase der Virusinfektion. Das bedeutet, das Virus tritt wieder aktiv auf den Plan, infiziert Zellen in großem Ausmaß, tötet sie (Lyse) und breitet sich im gesamten Körper aus. Der Auslöser der lytischen Phase ist eine vorübergehende Immunschwäche oder Immundefizienz. Das kann chronischer Stress sein, ein traumatisches Ereignis, der Ausbruch einer anderen Krankheit (auch Krebs), oder die Einnahme von Immunsuppressiva.

In dieser Phase befällt EBV auch andere Organe, die nicht zu den lymphatischen Organen gehören. Es ist nicht klar, wann und welche Organe befallen werden. Es ist bekannt, dass das Virus das zentrale Nervensystem (inklusive Rückenmark), Schilddrüse, Bindegewebe, in seltenen Fällen auch die Haut angreifen kann.

So kommt es in dieser Phase zum Auftreten von „mysteriösen Erkrankungen“, Autoimmunerkrankungen, Krebs und Schilddrüsenerkrankungen."

 

Zu den "mysteriösen Erkrankungen" oder "Autoimmunerkrankungen" gehören u.a. Multiple Sklerose, Lupus Erythematodes, Chronic Fatigue Syndrome, Hashimoto Thyrioiditis, Rheumatoide Arthritis, Fibromyalgie. Sie werden meistens mit einer kürzlichen Infektion oder mit einem erhöhten Antikörpertiter in Vebindung gebracht, aber es wird eine "Autoimmunerkrankung" vermutet.

 

"Umso fataler ist es, wenn diese Erkrankungen mit Immunsuppressiva behandelt werden, um das Immunsystem zu unterdrücken, was aus schulmedizinischer Sicht Sinn macht, aber sehr fatal ist, wenn EBV die Autoimmunerkrankung ausgelöst hat.

 

Stellen Sie sich vor, EBV hat das Bindegewebe (bei systemischem Lupus Erythematodes ) befallen und Bindegewebszellen sterben massiv ab – der Körper bildet Antikörper, um die toten Zellen abzubauen; und dann werden Immunsuppressiva gegeben, um die Autoimmunreaktion zu unterdrücken. Das kann die Autoimmunerkrankung noch mehr verschlimmern.

Ein Grund mehr, warum besonders systemische Autoimmunerkrankungen wie rheumatische Erkrankungen so schwer behandelbar sind und auch sehr individuell ausfallen. Weil natürlich auch die Ursachen von Autoimmunerkrankungen sehr individuell sind. Nichtsdestotrotz fällt auf, dass die genannten Autoimmunerkrankungen mit EBV sehr stark assoziiert sind.

EBV ist ein wichtiger Auslöser von Autoimmunerkrankungen; bei rheumatischen und systemischen Autoimmunerkrankungen, aber auch bei multipler Sklerose und Hashimoto Thyreoiditis ist EBV wahrscheinlich eine der wichtigsten Ursachen.

 

Nachweis einer EBV-Infektion

Wie vorhin angedeutet, ist EBV erst spät, also in Phase 3 oder 4, wirklich nachweisbar. Auch bei einem akuten Pfeiffer‘sches Drüsenfieber sind nicht immer Antikörper nachweisbar, erst, wenn das Drüsenfieber überstanden ist und sich das Virus wieder in die lymphatischen Organe zurückgezogen hat.

 

Grundsätzlich sollte gesagt sein, dass Schnelltests gegen das Epstein-Barr-Virus sehr ungenau sind und nicht empfehlenswert sind. Sehen Sie bitte davon ab.

 

Ein erster Hinweis für eine EBV-Infektion ist eine Erhöhung der Lymphozytenwerte und der Leberwerte in einem großen Blutbild. So können akute Infekte besonders in Phase 4 nachgewiesen werden, jedoch sollte noch einmal gesagt sein, dass die Diagnostik hier noch in den Kinderschuhen steckt. Das Virus ist ein Meister darin, sich zu verstecken – vor Immunzellen und vor Chemielaboranten!

 

Diese Informationen sind die aktuellsten und besten, die Sie zurzeit über das Epstein-Barr-Virus finden können. Lassen Sie uns auf jeden Fall wissen, wie es Ihnen mit EBV ergeht, welche Lebensmittel besonders zu helfen scheinen und welche weniger.

 

Das Epstein-Barr Virus kurieren

Weil es so leicht zu bekommen und so schwer nachzuweisen ist, weil es so viele Symptome nach sich zieht, werden Sie wahrscheinlich allein den Gedanken an das Epstein-Barr-Virus und seine Folgen beängstigend finden.

Die gute Nachricht jedoch lautet: Wenn Sie geduldig und sorgsam den Schritten im Buch folgen, können Sie wieder gesund werden. Sie können Ihr Immunsystem noch einmal ankurbeln, sich von EBV befreien, Ihren Körper erneuern, die Kontrolle über Ihre Gesundheit erlangen und Ihr Leben genießen.

Wie lang das im Einzelnen dauert, hängt von individuellen und weiteren Einzelfaktoren ab. Manche besiegen das Virus in gerade mal drei Monaten. Doch wahrscheinlicher ist ein Zeitraum von einem Jahr. Dann gibt es Menschen, die mehr als anderthalb Jahre brauchen, um EBV zu zerstören.

 

Nahrungsmittel, die gesund machen

Obst und Gemüse können Sie dabei unterstützen, sich von EBV und seinen Folgen zu befreien. Die besten sind hier aufgelistet. Versuchen Sie jeden Tag mindestens drei von ihnen zu verzehren – je mehr, desto besser-, wobei Sie abwechseln sollten, damit Sie innerhalb von einer oder zwei Wochen alle einmal durchhaben:

Wilde Blaubeeren, Sellerie, Sprossen, Spargel, Spinat, Korianderblätter, Petersilie, Kokosöl, Knoblauch, Ingwer, Himbeeren, Grüner Salat, Papaya, Aprikosen, Granatäpfel, Grapefruit, Grünkohl, Süßkartoffel, Gurke, Fenchel

 

Heilkräuter und Nahrungsergänzungen

Katzenkralle, Kolloidales Silber, Zink, Vitamin B12, Süßholzwurzel, Zitronenmelisse, Folsäure, Selen, Rote Meeresalge, L-Lysin, Spirulina, Ester-C, Brennnessel, Monolaurin, Holunderbeeren, Rotklee, Sternanis, Curcumin

Alle diese Heilmittel wirken entweder oder auch antiviral, antibakteriell, immunstärkend, nervenstärkend, entgiftend.

Die mit EBV einhergehenden gesundheitlichen Probleme sind nicht das Ergebnis eigenen Fehl- oder schuldhaften Verhaltens. Sie sind nicht im geringsten Schuld an dem Ganzen; Sie haben es nicht manifestiert und auch nicht angezogen. Sie sind ein lebendiges wunderbares Wesen und haben alles Recht der Welt, gesund zu sein. Und Sie haben es verdient.

 

Die Tücke von EBV hat damit zu tun, dass es im Verborgenen lauert, sodass weder Sie noch Ihr Immunsystem es wahrnehmen. Dadurch bleibt nicht nur sein Schaden ungeahndet, sondern es kommt auch noch zu negativen Emotionen wie Schuldgefühlen, Angst und Hilflosigkeit.

Doch von nun an ist die Sache anders: Sollten Sie EBV haben, dann besitzen Sie ein ganzheitliches Verständnis dessen, was Ursache Ihrer Gesundheitsprobleme ist. Schon allein dadurch wird Ihr Immunsystem erstarken und das Virus geschwächt werden. Im Kampf gegen EBV gilt daher: Wissen ist Macht.

 

Saft aus Stangensellerie - das Heilelixier unserer Zeit

Frischer Selleriesaft ist einer der stärksten und heilkräftigsten Säfte, die man trinken kann. Nur 500ml frischer Selleriesaft jeden Morgen auf nüchternen Magen können Ihre Gesundheit und Verdauung in nur einer Woche umwandeln.

Selleriesaft hat auch bedeutende entzündungshemmende Eigenschaften, die ihn in hohem Maße vorteilhaft für diejenigen sein lassen, die unter autoimmunen Bedingungen wie Fibromyalgie, chronisches Ermüdungssyndrom, Multiple Sklerose, Migräne, Vertigo, IBS, rheumatoide Arthritis, Psoriasis, Ekzem, Akne, Lupus, Guillain-Barre, Sarkoidose, Raynaud's oder Meniere's leiden.

 

Selleriesaft ist auch stark alkalisch und hilft, sauren Reflux, Azidose, Bluthochdruck, Gelenkschmerzen, Ohrgeräusche, Kribbeln und Taubheit, Hitzewallungen, verschwommene Augen, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Ödeme, Sodbrennen, Müdigkeit, Schwindel, Muskelkrämpfe, Schlafstörungen, Verstopfung und Blähungen vorzubeugen und entgegenzuwirken. Es hilft auch, den Blutkreislauf zu reinigen, hilft bei der Verdauung, entspannt die Nerven, senkt den Blutdruck und klärt Hautprobleme. Sellerie enthält Verbindungen namens Cumarine, von denen bekannt ist, dass sie die Aktivität bestimmter weißer Blutkörperchen verstärken und das Gefäßsystem unterstützen.

Selleriesaft ist reich an organischem Natriumgehalt und hat die Fähigkeit, Kalkablagerungen aus den Gelenken zu entfernen und festzuhalten, bis sie sicher aus den Nieren entfernt werden können. Es ist auch ein wirksames natürliches Diuretikum und hat die Fähigkeit, Toxine aus dem Körper zu spülen, was es zu einem optimalen Begleiter bei jeder Gewichtsreduktionskur macht."

 

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"Selleriesaft

1 Bund Staudensellerie (ergibt ca. 500ml Saft), wenn möglich Bio

Waschen Sie 1 Bund Sellerie und lassen Sie ihn durch einen Entsafter laufen, trinken Sie sofort, um die besten therapeutischen Vorteile zu nutzen. Wenn Sie es jedoch vorziehen, können Sie den Sellerie auch in einem Hochgeschwindigkeitsmixer mit etwas Wasser mischen und entweder so trinken, wie er ist, oder wie Sie es wünschen.

Optional: Wenn Ihnen der Geschmack von reinem Selleriesaft zu stark ist, können Sie dem Saft eine Gurke und/oder einen Apfel hinzufügen, was jedoch die Wirksamkeit des Saftes leicht verwässert. Oder, wenn Sie einen sanfteren Saft bevorzugen, können Sie stattdessen einen reinen Gurkensaft herstellen, der auch sehr heilend und wohltuend ist."

 

 

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© Ursula Sewing / Layout: Ursula Sewing / Alle Fotos, falls nicht anders gekennzeichnet, stammen von Ursula Sewing