VERANSTALTUNGEN ZUM KLIMAGIPFEL IN DARUP 2017

 

 

Am 6.5.2017 um 15 Uhr findet die erste öffentliche Präsentation von dem unten dargestellten Konzept statt. Wir erwandern die erste Streckenführung Hahnsweg (Teil 1)
Treff ist in den Kreativgärten
 
 
 
Daruper Klimagipfel 2017
 
Schaffung und Vernetzung von ökologisch wertvollen Lebensräumen auf öffentlichen Flächen für Pflanze, Mensch und Tier
 
 
 
Teil 1  Erlebnispfad  für Kunst und Natur. Eine Freude für alle Sinne.
 
Wir stellen uns vor, dass 2017 erste Schritte unternommen werden, um die bereits geschaffenen Naturräume - Kreativgärten, Naturpark  Gerding -  mit dem Hahnsweg zu vernetzen. Die öffentlichen Flächen befinden sich direkt neben den Gemeindewegen und sind alle nicht bewirtschaftet. 
Somit ergibt sich ein zusammenhängendes  Naturerlebnisgebiet, ein Rundweg für die ganze Familie. Eine sehr erlebnisreiche Wegstrecke für den sanften Tourismus.
Mensch, Tier und Pflanze erhalten so neue und vernetzte Lebensräume. Somit kann die Artenvielfalt  gesichert und/ oder wiederhergestellt werden.
 
Wir stellen uns folgende Streckenführung und Bepflanzung vor:
  • Beginn ist in den Kreativgärten
  • Hinter der Brücke entsteht am Seitenstreifen eine Anpflanzung von verschiedenen Wildrosen
  • Besichtigung des Naturparks Gerding
  • Spaziergang durch den Hohlweg
  • Besichtigung der Skulpturen von Peter Bolle
  • Besichtigung der Kapelle
  • Begehung der Labyrinthe im Wald
  • Auf der Anhöhe Richtung Hahnsweg entsteht ein Pflaumen- Mirabellen- Zwetschgenhain mit Unterpflanzungen von Frühblühern wie: Tulpen, Narzissen ... und anschließender Begrünung mit Sommerblumen. Zwei Sitzgelegenheiten werden integriert.
  • In Höhe von Familie ... links und rechts vom Wegesrand Entstehung eines Nusshaines mit Esskastanien, Pimpernuss, Kulturhaselnuss, Walnuss …
  • In Höhe von Familie ... beginnt der Birnenhain mit unterschiedlichen alten Birnensorten. Im Hintergrund der Birnbäume Wiederaufforstung heimischer Heckengehölze wie: Sanddorn, Weißdorn, Schlehe, Kornelkirsche, Faulbaum, Kreuzdorn, Felsenbirne, Speierling, Holunder, Mispel und Eberesche, - bis eine Verbindung hergestellt ist zu dem bestehenden jetzigen Restbestand einer alten Hecke.
  • Hinter der alten Hecke beginnt der Kirschenhain. Der Hintergrund wird mit heimischen Heckenpflanzen aufgeforstet wie beim Birnenhain. Dieser Abschnitt erstreckt sich bis zur Roruper Straße, Mündung zur Bundesstraße 525.
  • Weiter geht die Strecke Richtung Dorf. Auf der linken Seite ist ein Reststück des alten Hahnsweg. Hier wird beidseitig ein Apfelhain mit alten Obstsorten angelegt. Die alte Asphaltstraße möge aus der Bewirtschaftung der Gemeinde genommen werden, damit ist ein Lebensraum geschaffen, den die Natur sich zurückholen wird.
  • Streckenende ist wieder in den Kreativgärten. Hier sind Ausruhmöglichkeiten und Picknickmöglichkeiten vorhanden oder Kaffeetrinken auf Hof Schoppmann oder Pizza …
 
 
Teil 2  Mehr Mut zur Wildnis. Ein Erlebnispfad der wilden Gehölze
 
Streckenführung:
 
Von den Kreativgärten über den Friedhof auf die Westerhiege, dann links in den Feldweg am weißen Haus vorbei Richtung Bundesstraße 525, Überquerung der Straße Richtung Kapelle, durch den Hohlweg, Ende der Strecke ist wieder in den Kreativgärten.
Oder die lange Route über den Hahnsweg.
Wir stellen uns für die Streckenführung folgende Bepflanzung vor:
  • Die teilweise gut erhaltene Hecke wird weitergeführt und komplett wieder auf der gesamten Strecke aufgeforstet mit heimischen Gehölzen wie: Sanddorn, Weißdorn, Schlehe, Kornelkirsche, Faulbaum, Kreuzdorn, Felsenbirne, Speierling, Holunder, Mispel, Quitten, Wildrosen, Flieder, Ölweide, Pfaffenhütchen, Hartriegel und Eberesche.
  • Somit entsteht ein großer zusammenhängender Komplex mit vielen Wildgehölzen. Ein Segen für Pflanze, Mensch und Tier.
 
Teil 3 Nottulner Obstallee trifft auf Daruper Obstallee
 
Streckenführung:
 
Start ist das Sportzentrum Darup, durch Südfeld Richtung Modell-Flugplatz, dann nach Stockum,
Ortskern Nottuln, durch Südfeld wieder nach Darup Sportzentrum
Wir stellen uns für die Streckenführung folgende Bepflanzung vor:
  • Da Südfeld von Natur aus ein Sumpfgebiet ist, ist es hier zielführend, Wasserflächen zu schaffen in Form von Teichen, Tümpeln und Seen( Badesee). Wir wollen Bauern motivieren, Flächen stillzulegen.
  • Viele Wasserpflanzen anpflanzen wie: verschiedene Weiden, Erlen, Pappeln …
  • Heimische Obstbäume anpflanzen
 
Rahmenbedingungen:
 
Die drei Teilbereiche beinhalten eine langfristige Planung für die nächsten Jahre. Wir möchten 2017 starten mit Teil 1. Hahnsweg. Folgende Punkte  sind offen:
  • Kooperationspartner?
  • Eindeutige politische Einbindung und Unterstützung durch die Gemeinde Nottuln?
  • Finanzierung der Aktionen durch öffentliche Mittel?
  • Gezielte Einbindung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen einer naturpädagogischen Aktivität?
  • Finanzierung dieser Arbeit?

 

 

Konzeption erstellt von Martha Wieskus